Wie Sie wissen, ist absolute Reinheit äußerst wichtig.

Wir wissen, wie Sie diese einhalten können.

Medizin &
Ästhetik

Schützen Sie bei Laserbehandlungen Patienten, Personal und sich selbst:

Unsere Absaugtechnik filtert schädliche Laserpartikel und Dämpfe, minimiert Infektionsrisiken und sorgt für reine Umgebungsluft, konform mit den Vorschriften der Berufsgenossenschaften.

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Testimonial Dr. Hahn

Zur Person: Dr. med. Helmut Hahn ist Dermatologe, Partner im Haut- & Laserzentrum Berchtesgaden und Tagungspräsident des DDL-Kongresses. Im Video erklärt er, warum Berufsgenossenschaften den Einsatz von Absauganlagen zum Schutz vor in der Luft befindlichen, abgetragenen Partikeln fordern.

Themen

Gefahren in Dermatologischen Praxen

Egal ob Sie mit ablativen, vaporisierenden oder gütegeschalteten Lasern arbeiten werden menschliche Partikel mit Nano- oder Pico-geschalteten Impulsen in die Luft aufgewirbelt. Auch wenn Sie konventionell mit dem Erbotom oder dem Lötkolben Gewebe verbrennen, entstehen Rauchgase und menschliches, oft von Virusgenom befallenes, Gewebe wird in die Luft einatembar zerstäubt.

Chirurgischer Rauch ist genauso schädlich wie Zigarettenrauch. Bei einer Gewebeablation von 1g entsteht Rauch, deren Mutagenität der von 6 ungefilterten Zigaretten entspricht. Bei Verwendung monopolarer Diathermie in einem Raum für plastische Chirurgie entspricht die tägliche Rauchentwicklung dem von etwa 27-30 Zigaretten. Daher empfehlen die Gesundheits- und Sicherheitsbehörde Control of Substances Hazardous to Health Regulations (COSHH) in Großbritannien sowie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege in Deutschland und die Occupational Safety and Health Administration in den USA den Einsatz von Rauchabsaugern.

Quellen: https://www.hse.gov.uk/healthservices/diathermy-emissions.htm, Surgical smoke – a health hazard in the operating theatre: a study to quantify exposure and a survey of the use of smoke extractor systems in UK plastic surgery units – PubMed (nih.gov), The Control of Substances Hazardous to Health Regulations (Northern Ireland) (COSHH) 2003 | Department of Health (health-ni.gov.uk), Erfahrungen und Gefährdungswahrnehmung von Chirurgen und pflegerischem Assistenzpersonal – Zur Prävention von chirurgischem Rauch im Operationssaal (asu-arbeitsmedizin.com), Chirurgische Rauchgase – Gefährdungen und Schutzmaßnahmen – bgw-online, Laser/Electrosurgery Plume – Overview | Occupational Safety and Health Administration (osha.gov)

Sie befinden sich in dieser Angelegenheit gleich in doppelter Hinsicht in der Bringschuld, auch Ihren Patienten gegenüber. Der Verbraucherschutz schreibt vor, dass Sie für eine größtmögliche Patientensicherheit zu sorgen haben, um zu gewährleisten, dass durch Ihre Behandlung der Patient keinen Schaden erleidet. Schäden können nicht nur durch Kunstfehler, wie beispielsweise falsches Lasern, entstehen, sondern auch, wenn der Patient dabei Substanzen einatmet oder in den Körper aufnimmt, die krebserregend oder infektiös sein können. Daher ist es von größter Wichtigkeit, dass Sie maximale Sorgfalt walten lassen.

Die Berufsgenossenschaft zeigt ein verstärktes Interesse an der Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Als Betreiber der Praxis sind Sie verpflichtet, sowohl Ihre Mitarbeiter als auch sich selbst zu schützen, indem Sie verhindern, dass HPV-Viren eingeatmet werden, die langfristig zu Larynxpapillomen oder Kehlkopfkarzinomen führen können. Daher ist es mittlerweile unerlässlich, eine Absaugvorrichtung zu verwenden.

Als Arzt oder Ärztin ist die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern essenziell. Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz hilft, Risiken zu identifizieren und Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Gesundheitsschäden und Unfälle zu vermeiden. Dies steigert die Mitarbeitermotivation und -leistung sowie die Qualität Ihrer Praxis. Die Dokumentation bietet rechtliche Sicherheit. Für Anleitungen und Unterstützung, besuchen Sie Gefährdungsbeurteilung in der Arztpraxis (bgw-online.de)

Ein Ausschnitt aus der BG- Gefährdungsbeurteilung Broschüre besagt:

„Hochfrequenz-CHIRURGIE oder Laser:

Bei der HF- oder Laser-Chirurgie kann sich eine erhöhte Belastung der Raumluft durch verdampftes oder verbranntes Körpergewebe sowie verdampfende Desinfektionsmittel ergeben. Die Rauche können infektionsgefährliche Keime enthalten. Schutzziel: Einatmen von Rauchen und Dämpfen vermeiden, die beim Einsatz von HF-Chirurgie-Geräten und Lasern entstehen.

T-O-P-Maßnahmen (Auswahl)

Technisch: • sicherheitskonforme Geräte beschaffen und einrichten • Geräte mit Rauchgasabsaugung verwenden • regelmäßig alle zwei Jahre Wartung der Geräte durch Sachverständige vornehmen lassen

Organisatorisch: • für Belüftung sorgen

Personenbezogen: • Beschäftigte unterweisen • geeignete Schutzausrüstung tragen: – isolierende Handschuhe – Schutzbrille – Atemschutzmaske Typ P 2“

Ein 44-jähriger Chirurg, der jahrelang mit einem Nd:YAG-Laser Ano genitale Kondylome und Krebsgeschwüre behandelte, wurde mit HPV-6- und 11-verursachter Larynxpapillomatose diagnostiziert, ohne andere bekannte HPV-Kontaktquellen außer seiner beruflichen Exposition. Eine 28-jährige OP-Schwester entwickelte nach wiederholter Assistenz bei CO2-Laser- und Elektrokauter-Operationen an anogenitalen Kondylomen eine als Berufskrankheit anerkannte, rezidivierende Larynxpapillomatose aufgrund einer HPV-Infektion.

Ein 62-jähriger Gynäkologe mit HPV-16-positiven Oropharynxkarzinom hatte über 30 Jahren Erfahrung in der Entfernung von zervikalen und vulvären Läsionen mittels CO2-Laser und LEEP und wies keine anderen Risikofaktoren auf. In derselben Studie wurde ein 53-jähriger Gynäkologe mit einem HPV-16-positiven Tonsillenkarzinom beschrieben, der über 20 Jahre ohne angemessene Belüftung oder Schutzmaßnahmen Laserablationen und LEEPs durchführte, wobei keine weiteren Risikofaktoren identifiziert wurden.

HPV-DNA wurde mehrfach im Laserrauch bei Abtragung von Papillomen und Kondylomen nachgewiesen, ihre Infektiosität ist jedoch noch nicht eindeutig bewiesen. Das Expositionsrisiko für medizinisches Personal ist bei Einhaltung von Schutzmaßnahmen gering, im gynäkologischen Bereich aber aufgrund der größeren abzutragender Gewebsmassen wesentlich höher als im HNO-Bereich.

Quelle: Frauenarzt-0898-0903-FORT_Willems_03.pdf (ag-cpc.de) und Thieme E-Journals – Laryngo-Rhino-Otologie / Abstract (thieme-connect.de)

Alle Arbeitsschutzrichtlinien, wie TRBA250, DGUV Regel 109-002 sowie die Berufsgenossenschaften, fordern in erster Linie eine Absaugung und als Ergänzung eine PSA = Persönliche Schutzausrüstung. Nur eine Absaugung mit geprüftem Abscheidegrad der HEPA-Filter nach EN 1822 garantiert den optimalen Schutz für Patienten, medizinisches Personal und Arzt.

Die Laserbehandlung von virusinfiziertem Gewebe kann zur Freisetzung von lungengängigen Aerosolen führen, die infektiöse Partikel wie Viren oder deren Genome enthalten. Im Randbereich des Einschusskraters liegen niedrigere Temperaturen vor, ein Sterilisationseffekt wird nur bei hohen Temperaturen erzielt. Werden größere Bruchstücke von Zellen aus dem Gewebe gerissen, die virusinfiziert sind, können intakte Viren im Aerosol enthalten sein, z.B. HPV in Warzen, Kondylomen und Papillomen oder Adenoviren in Tränenflüssigkeit bei ophthalmologischen Operationen.
Zur Risikominimierung sollten bei solchen Behandlungen thermische Vaporisationstechniken, z.B. mit einem Nd: YAG-Laser, bevorzugt werden. Bei der Behandlung verwendete Kunststoffe können in Brand geraten. Bei PVC entstehen gefährlicher Gase wie HCI. Treffen diese auf Schleimhäute kann die entwickelte Salzsäure zu Gewebeverätzungen und beim Einatmen zum Kollaps der Lungenbläschen führen. Technische Schutzmaßnahmen, wie normgerechte Laserausstattung, korrekte Absaugung von Abbrandprodukten, der Einsatz von Aktivkohle- oder HEPA-Filtern und die sichere Handhabung von Chemikalien, sind essenziell, um das Personal zu schützen und die Sicherheit zu gewährleisten.
Quelle: FA Info_005_Laser in der Medizin_151109 (bgetem.de)

Bei der Exposition durch eine Laserbehandlung handelt es sich um ein Gemisch biologischer, zellulärer Partikel, die auch gasförmig oder dampfförmig sein können. Forschende wiesen neben Papillomviren und multiresistenten Erregern auch Benzol, Tuluol und Xylol, Cyanwasserstoff (Blausäure), Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Kresole, Phenol im Laserrauch nach. Je nach Energieeinwirkung können die Partikel größer als 200 Mikrometer oder kleiner als 10 Nanometer sein. Beim Verbrennen des bei der Laserhaarentfernung auf die Haut gesprühten Kühlmittels entstehen hochgiftige Dämpfe. Der patentierte InLine-Filter, einem Vorfilter im Erfassungselement, gewährleistet hohen Schutz vor diesen gefährlichen Partikeln.

Quelle: Eickmann U, Falcy M, Fokuhl I, Rüegger M, Bloch M, Merz B. Chirurgische Rauchgase: Gefährdungen und Schutzmaßnahmen. Hrsg: Internationale Sektion der IVSS für die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten im Gesundheitswesen. 2011

Das Erfassungselement einer Filter- und Absauganlage muss auf den Prozess abgestimmt sein. Ein sich in der Erfassung befindlicher InLine-Filter fängt als Vorfilter die gröbsten Partikel direkt am Entstehungsort ab, die somit nicht in den Absaugarm und zu den Filtern in der Anlage gelangen. Dies minimiert den Reinigungsaufwand.

Die Wirksamkeit des TBH-Hygienekonzepts zur rückstandsfreien Entfernung von Verunreinigungen in der Anlage wurde von dem akkreditierten Prüflabor CleanControlling Medical GmbH & Co. KG in Emmingen-Liptingen geprüft und bestätigt. Die Anlage lässt sich mitsamt Zubehör mit wenigen Handgriffen effektiv reinigen. Der InLine-Filter sollte je nach Nutzungsdauer täglich, mindestens aber einmal pro Woche gewechselt werden.

Video: TBH Health Serie – Reinigungsanleitung on Vimeo

Anwendungen

Für eine sichere Absaugung
Zahntechniker

Dentale Aerosol-Absaugung

Eine orale Absaugung beseitigt nur die gröbsten Partikel, die durch Behandlungen in der Zahnarztpraxis entstehen. Eine Absauganlage senkt die Aerosolkonzentration auf ein sicheres Level.

Läsionen mit Laser entfernen

Damit bei der Laserentfernung von gutartigen, melanozytären dermatologischen Läsionen keine potenziell infektiösen Partikel eingeatmet werden können, sind diese abzusaugen.

Gynäkologie

Medizinisches Personal, das Laserbehandlungen durchführt, wie in der Gynäkologie, ist erhöhten Risiken für HPV-bedingte Erkrankungen wie Larynxpapillomatose und Oropharynxkarzinome ausgesetzt. Effektiver Schutz bietet eine Absauganlage. 

Kundenstimmen

Prof. Nikolai Attard
Prof. Nikolai AttardBChD., MSc. (Zahnärztliche Prothetik), PhD (TO
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Die COVID-19-Pandemie hat viele Veränderungen in unsere täglichen Abläufe an der Fakultät für Zahnchirurgie der Universität von Malta gebracht. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Fakultätsverwaltung damit begonnen, unsere Klinikprotokolle neu zu organisieren, um den Beginn der klinischen Sitzungen mit unseren Studenten vorzubereiten. Eines unserer Hauptanliegen war, wie wir mögliche Expositionsrisiken für unsere Studenten, die sich in verschiedenen Ausbildungsstufen befinden, reduzieren können. Nach Diskussionen und Hinweisen der Gesundheitsbehörden führte die Fakultät die extraoralen TBH-Absauggeräte ein, die bei allen Aerosol-erzeugenden Verfahren verwendet werden sollten.

Das Ziel war es, jegliches zurückbleibende Aerosol, das bei zahnärztlichen Eingriffen entsteht, an der Entstehungsstelle zu erfassen. Wir haben festgestellt, dass die Geräte auf verschiedenen Ebenen sehr effektiv sind - sie sind sehr leistungsstark, ohne jedoch übermäßigen Lärm zu erzeugen. Tatsächlich erzeugt ein Hochgeschwindigkeits-Handstück mehr Lärm als die TBH-Anlagen. Außerdem sind sie sehr einfach zu bedienen.

Ein weiterer Vorteil, den wir in den Kliniken beobachtet haben, war, dass die Anlage den Studenten geholfen hat, während den zahnärztlichen Eingriffen eine korrekte Körperhaltung beizubehalten, da die TBH-Absauganlage sie daran hindert, eine schlechte Körperhaltung einzunehmen. Patienten aller Altersgruppen stört die Anlage nicht und einige haben sogar angemerkt, dass sie sich dadurch sicherer fühlen. Die Zahnarzthelferinnen sind der Meinung, dass die Absauganlagen nicht nur den Studenten und Patienten Sicherheit bieten, sondern auch ihnen selbst, als erweiterte Mitglieder des zahnärztlichen Teams. Die Anlagen sind wartungsarm und lassen sich nach jedem Patienten leicht reinigen. Wöchentlich werden die Filter in der Anlage ausgetauscht, um eine maximale Effizienz zu gewährleisten.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir mit den TBH-Absauganlagen sehr zufrieden sind und sie in der Zahnklinik sehr empfehlen.
Dr. Marco Degidi
Dr. Marco Degidi Zahnarzt
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Ich glaube, die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Luftqualität in Zahnarztpraxen zu nutzen, um uns selbst, unser Personal und unsere Patienten zu schützen.

Der Einsatz von TBH-Absauganlagen am Behandlungsplatz ist ein grundlegender Schritt in diese Richtung. Wir setzen die Anlagen erfolgreich in all unseren sieben Behandlungsräumen ein."
Dr. med. Helmut Hahn
Dr. med. Helmut Hahn Dermatologe, Partner im Haut- & Laserzentrum Berchtesgaden und Tagungspräsident des DDL-Kongresses
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Als erfahrener Spezialist in der Lasermedizin rate ich stets zur Anschaffung von hochwertigem Laserequipment, einer effizienten Kühlung und insbesondere einer modernen Absaugung, um aktuellen Sicherheitsstandards zu entsprechen. Es wird oft versucht, Kosten zu sparen, insbesondere bei der Absaugung – ein schwerwiegender Fehler, da während des Laserbetriebs freigesetzte Rauchgase nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich sind. Sie enthalten krebserregende und infektiöse Partikel, darunter HPV-Viren, die eingeatmet ein Larynxpapillom oder ein Kehlkopfkarzinom verursachen können. Die Verwendung einer adäquaten Absaugung mit HEPA H-14 Filtern ist daher unerlässlich, um sowohl Patienten als auch Personal vor diesen Risiken zu schützen. Diese Investition hat in meiner Praxis nicht nur die Luftqualität erheblich verbessert, sondern auch zu einem spürbar geringeren Krankenstand im Team geführt, was die Notwendigkeit von effektiven Schutzmaßnahmen unterstreicht.
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