Laserrauchabsaugung Industrie: Wenn Partikel zum Prozessproblem werden

"Ein CO²-Laser graviert personalisierte Gegenstände. Zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter vor entstehenden Feinstäuben setzen wir seit Jahren auf Absauganlagen von TBH."

Eine Laserrauchabsaugung in der Industrie beeinflusst mehr als die Luft am Arbeitsplatz. Denn beim Markieren, Gravieren, Schneiden oder Schweißen entstehen je nach Material Rauche, feine Partikel und gasförmige Bestandteile. Bleiben diese Emissionen im Bearbeitungsraum, können sie sich dort ablagern und empfindliche Komponenten belasten.

Besonders sensibel ist die Optik. Ablagerungen auf einer Linse können die Bedingungen für eine stabile Bearbeitung verschlechtern und zusätzlichen Reinigungs- oder Wartungsaufwand verursachen. Deshalb lohnt es sich, die Absaugung bereits bei der Planung einer Laseranlage zu berücksichtigen – und nicht erst, wenn erste Ablagerungen sichtbar werden.

Laserrauchabsaugung in der Industrie beginnt bei der Erfassung

Eine leistungsfähige Filtertechnik hilft nur dann, wenn die Emissionen die Filter- und Absauganlage auch erreichen. Deshalb spielen die Position der Erfassung und die Luftführung im Bearbeitungsraum eine wesentliche Rolle.

Material, Prozessparameter, Einhausung, Leitungswege und Betriebsdauer beeinflussen, wie sich Laserrauch ausbreitet und welche Absaugleistung erforderlich ist. Gerade bei automatisierten Anlagen muss die Absaugtechnik außerdem zuverlässig mit dem Produktionsprozess zusammenspielen.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Einflussfaktoren und passenden Anlagen finden Sie in unserem Bereich Laserrauchabsaugung.

Weniger Ablagerungen im Maschinenraum

Feine Partikel können sich nicht nur auf der Linse, sondern auch auf anderen Flächen und Komponenten innerhalb der Maschine niederschlagen. Eine möglichst direkte Erfassung reduziert den Eintrag in die Umgebung der Bearbeitungsstelle. Dadurch kann die Absaugung dazu beitragen, Reinigungsaufwand zu begrenzen und sensible Maschinenbereiche vor unnötigen Ablagerungen zu schützen.

TBH bietet dafür modulare Filter- und Absauganlagen, deren Ausstattung sich an unterschiedliche Laserprozesse anpassen lässt. Die LN200-Serie eignet sich beispielsweise für Anwendungen mit höheren Strömungswiderständen, längeren Absaugwegen oder kleineren Leitungsquerschnitten. Je nach Konfiguration lassen sich unterschiedliche Vor-, Partikel- und Aktivkohlefilter kombinieren.

Prozessqualität und Arbeitsschutz zusammendenken

Emissionen, die sich im Maschinenraum verteilen, können bei unzureichender Erfassung auch in die Arbeitsumgebung gelangen. Deshalb sollte die Planung neben der Maschine auch die mögliche Exposition der Beschäftigten berücksichtigen.

Für entsprechende Anwendungen stehen bei TBH geprüfte Konfigurationen zur Verfügung. Je nach Anlage und Ausstattung können dabei Anforderungen wie EN ISO 21904 und W3 relevant sein. Welche Ausführung zum Einsatz kommen sollte, hängt jedoch immer vom konkreten Prozess, den entstehenden Stoffen und der vorgesehenen Betriebsweise ab.

Eine passende Laserrauchabsaugung für die Industrie entsteht daher nicht durch die Auswahl eines einzelnen Filters. Erfassung, Luftweg, Filterausstattung und Anlagenleistung müssen zusammenpassen.

Laserabsaugung bereits bei der Anlagenplanung berücksichtigen

Wer die Absaugung erst nach der Inbetriebnahme betrachtet, muss möglicherweise Erfassungspositionen, Leitungswege oder Anlagenleistung nachträglich anpassen. Wird sie dagegen gemeinsam mit Laserprozess, Einhausung und Automatisierung geplant, lassen sich die einzelnen Komponenten von Beginn an aufeinander abstimmen.

Genau darüber möchten wir auf der 35.BI-MU sprechen. Die internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Robotik, Automatisierung sowie digitale und additive Fertigung findet vom 13. bis 16. Oktober 2026 auf der fieramilano Rho statt.

Sie planen eine Laseranlage oder möchten die Absaugung eines bestehenden Prozesses optimieren? Sprechen Sie mit uns auf der BI-MU über Ihre konkrete Anwendung und darüber, wo eine passende Filter- und Absaugtechnik in Ihrem Prozess ansetzen sollte.