Schweißrauch und Laserrauch absaugen: Laserreinigung & Laserschweißen

Inhalt

Wer Schweißrauch und Laserrauch absaugen möchte, sollte den Prozess ganzheitlich betrachten. Gerade bei Laserreinigung und automatisiertem Laserschweißen entstehen Emissionen, die möglichst direkt an der Entstehungsstelle erfasst werden sollten. (BAuA)

Schweißrauch und Laserrauch absaugen: Warum Laserreinigung und automatisiertes Laserschweißen besonders relevant sind

Wer Schweißrauch und Laserrauch absaugen möchte, muss mehr beachten als sichtbaren Rauch im Raum. Gerade beim automatisierten Laserschweißen und bei der Laserreinigung entstehen feine bis ultrafeine Partikel sowie je nach Material und Prozess zusätzlich gasförmige Emissionen. Für schweißtechnische Arbeiten gibt die TRGS 528 den zentralen Rahmen vor und nennt die Absaugung an der Entstehungs- oder Austrittsstelle als wesentliche Schutzmaßnahme. (BAuA)

Automatisiertes Laserschweißen: W3 und TRGS 528

Beim automatisierten Laserschweißen ist die prozessnahe Erfassung besonders wichtig. Die TRGS 528 gilt für schweißtechnische Arbeiten an metallischen Werkstoffen und ist damit auch für automatisierte Schweißprozesse relevant. W3-zertifizierte Schweißrauchabsauggeräte werden nach DIN EN ISO 21904-1/-2 geprüft; die DGUV führt solche Geräte in der Positivliste und verknüpft sie mit der Luftrückführung. (BAuA)

Auch in unseren TBH-Unterlagen wird automatisiertes Schweißen klar als emissionsrelevanter Prozess eingeordnet: Dabei entstehen feinste, teilweise krebserregende Partikel, die wirksam abgesaugt werden müssen.

Laserreinigung: relevanter Prozess für die Gefährdungsbeurteilung

Auch die Laserreinigung sollte bei der Auslegung der Absaugung mitgedacht werden. Fachliteratur zeigt, dass beim Laser Cleaning luftgetragene Partikel bis in den Nanopartikelbereich entstehen können. Damit ist die Laserreinigung kein emissionsfreier Prozess, sondern ein klarer Fall für eine saubere Gefährdungsbeurteilung und eine passende Erfassung am Prozess. (ScienceDirect)

Unsere TFS-Serie für diese Anwendungen

Unsere TFS-Serie ist für Laserbeschriftung, Lasergravur und automatisierte Schweißprozesse entwickelt. Für diese Anwendungen stehen je nach Modell SafeLine-Filter, H14-Partikelfilter und optional Aktivkohle zur Verfügung. Damit lässt sich die Filter- und Absaugtechnik auf partikuläre und – falls erforderlich – auch gasförmige Emissionen auslegen. (TBH GmbH Filter- und Absauganlagen)

Die TFS 200 Serie ist W3-zertifiziert (ILK Dresden). Die TFS 500-1000 Serie ist IFA-geprüft mit W3-Zertifikat ausgewiesen. (TBH GmbH Filter- und Absauganlagen)

Fazit

Schweißrauch und Laserrauch absaugen ist besonders bei automatisiertem Laserschweißen und Laserreinigung ein zentrales Thema. Beim Laserschweißen sind TRGS 528 und W3 die entscheidenden Orientierungsgrößen. Bei der Laserreinigung zeigt sich, dass ebenfalls relevante Partikelemissionen entstehen können. Wer beide Prozesse sauber bewertet und die Erfassung direkt am Entstehungsort plant, schafft eine belastbare Grundlage für Arbeits- und Gesundheitsschutz. (BAuA)

Sie möchten Schweißrauch und Laserrauch absaugen und suchen eine Lösung für Laserreinigung oder automatisiertes Laserschweißen? Sprechen Sie mit uns über Ihre Anwendung und die passende Auslegung unserer TFS-Serie. (TBH GmbH Filter- und Absauganlagen)

FAQ

Gilt die TRGS 528 auch für automatisiertes Laserschweißen?
Ja. Die TRGS 528 gilt für schweißtechnische Arbeiten an metallischen Werkstoffen und ist damit auch für automatisierte Schweißprozesse relevant. (BAuA)

Ist Laserreinigung im Arbeitsschutz relevant?
Ja. Studien zeigen, dass bei der Laserreinigung luftgetragene Partikel bis in den Nanopartikelbereich entstehen können. (ScienceDirect)

Welche TFS-Modelle sind für W3zertifiziert?
Die TFS 200 Serie ist W3-zertifiziert (ILK Dresden). Die TFS 500 ist IFA-geprüft und ebenfalls mit W3-Zertifikat ausgewiesen. (TBH GmbH Filter- und Absauganlagen)