ATEX bei nichtmetallischen Stäuben:
Wo brennbare, nichtmetallische Stäube entstehen, kann aus einem normalen Arbeitsschritt schnell ein Risiko werden: eine zündfähige Staubatmosphäre, eine Zündquelle – und schon besteht Explosionsgefahr. Genau deshalb ist Explosionsschutz kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Bestandteil der sicheren Prozessgestaltung.
Bei TBH verstehen wir Explosionsschutz, als das, was er ist: konsequenter Schutz von Mensch, Umwelt und Maschine.
ATEX in der Praxis: Risiken bewerten, Maßnahmen umsetzen
Als Betreiber sind Sie gefordert, das Risiko zu bewerten und die ATEX-Zonen festzulegen. Bei Staub spricht man typischerweise von Zone 20 bis 22 – je nachdem, wie häufig und wie lange eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.
Damit aus der Pflicht ein sauberer Prozess wird, braucht es:
- eine klare Bewertung des Staubs (Stoffdaten, Prozessbedingungen),
- eine passende technische Lösung,
- und eine Dokumentation, die das Gesamtsystem nachvollziehbar beschreibt.
TBH FP 200 ATEX: entwickelt für Zone 21 und höhere Staubmengen
Wenn in Ihrem Prozess größere Mengen trockenen, brennbaren Staubs anfallen, ist eine robuste, auf den Anwendungsfall abgestimmte Absaugung entscheidend. Die TBH FP 200 ATEX Anlagen sind dafür ausgelegt und unterstützen einen stabilen Betrieb – auch bei anspruchsvollen Staubsituationen.
Wichtige Eckpunkte:
- Erfüllt die Anforderungen der ATEX-Richtlinie (RL 2014/34/EU)
- Geeignet für die Absaugung aus Zone 21 – die Anlage muss dabei außerhalb der Zone aufgestellt werden
- Geeignet für nichtmetallische Stäube mit einer Mindestzündenergie größer als 3 mJ
- Wichtig: Ob die Anlage für Ihren konkreten Einsatzfall geeignet ist, hängt vom abzusaugenden Stoff ab und muss individuell durch Sie als Betreiber bewertet werden.
Dokumentation, die Sie wirklich weiterbringt: Muster-Explosionsschutzdokument
Explosionsschutz endet nicht bei der Anlage – entscheidend ist das Zusammenspiel aus Absauganlage und Kundenumgebung. Deshalb erhalten Sie ein spezielles Muster-Explosionsschutzdokument, das Ihnen ermöglicht, das Gesamtsystem strukturiert zu beurteilen und die nötigen Schritte nachvollziehbar zu dokumentieren.
Kurz zusammengefasst
Wenn Sie mit nichtmetallischen, brennbaren Stäuben arbeiten und Zone-21-Themen relevant sind, bewährt sich ein klarer Dreiklang:
- Zonen & Risiko bewerten (Stoff + Prozess)
- ATEX-Absaugung passend auslegen (z. B. FP 200 ATEX)
- Gesamtsystem sauber dokumentieren (Muster-Explosionsschutzdokument als Basis)
Möchten Sie prüfen, ob die FP 200 ATEX-Anlagen zu Ihrem Staub und Prozess passen?
Senden Sie uns die wichtigsten Eckdaten (Stoff, Prozess, Zone, Volumenstrom) – wir unterstützen Sie bei der Einordnung Ihres Anwendungsfalls.
TBH GmbH | www.tbh.eu
Kurzvideo zum Thema: https://youtube.com/shorts/SQVtiGc_Eb4?feature=share