Entstehung von Laserrauch im Behandlungsraum
Bei ablativen CO₂-Lasertherapien wird Gewebe durch thermische Einwirkung vaporisiert. Dabei entstehen chirurgische Rauchgase („Laserplume“), die aus einem Gemisch feiner und ultrafeiner, lungengängiger, Partikel und biologischen Bestandteilen sowie gasförmiger Substanzen bestehen können.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein relevanter Anteil der im Laserrauch enthaltenen Partikel im lungengängigen Größenbereich liegt (z.B. JCAD‑Übersicht zu laser‑generierten Airborne Contaminants 2024). In einzelnen Studien wurde zudem virale DNA – etwa von HPV bei HPV‑assoziierten Läsionen – im Laserplume bzw. chirurgischen Rauch nachgewiesen (u.a. Palma et al., Studien aus Deutschland und anderen europäischen Zentren zu LEEP‑Eingriffen sowie eine aktuelle Übersichtsarbeit in GMS Hygiene and Infection Control 2024).
Für Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Fachpersonal ergibt sich dadurch eine potenzielle, wiederkehrende Exposition im Praxisalltag.
Arbeitsschutzrechtlicher Rahmen in Deutschland
Für medizinische Einrichtungen gelten insbesondere:
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TRBA 250 – Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege
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Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
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DGUV Regel 109-002 – Tätigkeiten mit Exposition gegenüber chirurgischem Rauch
Diese Regelwerke stellen technische Schutzmaßnahmen zur Minimierung möglicher Expositionen in den Vordergrund. Zentrales Prinzip ist die Erfassung von Emissionen möglichst direkt an der Entstehungsstelle. Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung bleibt dabei Aufgabe des Praxisbetreibers.
Warum technische Absaugmaßnahmen zur Einhaltung des Arbeitsschutzes im dermatologischen Praxisalltag sinnvoll sind
Chirurgischer Rauch besteht überwiegend aus feinen und ultrafeinen Partikeln, die sich im Raum verteilen können. Lokale Absaugsysteme können – abhängig von Auslegung, Positionierung und Wartung – dazu beitragen, die Partikelkonzentration im unmittelbaren Arbeitsumfeld zu reduzieren.
Entscheidend sind dabei:
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Erfassung unmittelbar am Applikationsort
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geeignete Filtertechnik
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regelmäßige Wartung
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fachgerechte Integration in den Behandlungsablauf
Die TBH Health Serie – entwickelt für medizinische Anwendungen
Die TBH Health Serie wurde speziell für den Einsatz im dermatologischen und ästhetischen Behandlungsraum entwickelt.
Sie ermöglicht:
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gezielte Erfassung von Laserrauch an der Entstehungsstelle
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Integration in bestehende Praxisstrukturen
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Unterstützung bei der Umsetzung technischer Arbeitsschutzmaßnahmen
Als deutscher Hersteller mit über 30 Jahren Erfahrung in der Filter- und Absaugtechnik entwickeln wir Lösungen, die sich an den Anforderungen medizinischer Einrichtungen orientieren.
Warum ist Arbeitsschutz im dermatologischen Praxisalltag wichtig?
Ablative CO₂-Lasertherapien sind ein etabliertes Verfahren in der Dermatologie. Der entstehende chirurgische Rauch wird in deutschen Regelwerken als arbeitsschutzrelevant eingeordnet. Technische Absaugmaßnahmen können – abhängig von der individuellen Anwendung – zur Minimierung einer möglichen Exposition beitragen. Die TBH Health Serie stellt hierfür eine anwendungsspezifische Lösung dar.
➡️ Gerne beraten wir Sie individuell zur Integration einer geeigneten Absauglösung in Ihr Praxiskonzept.
Quellen: Laser-generated Airborne Contaminants | JCAD – The Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology , Particulate Matter in Laser Plume | Plastic Surgery Key, Stefano Palma, Environmental Research, https://doi.org/10.1016/j.envres.2020.110437 , GMS | GMS Hygiene and Infection Control | Surgical smoke: a matter of hygiene, toxicology, and occupational health