Feinstaub-absaugung für industrielle Anwendungen
Bei industriellen Prozessen wie der Laserbearbeitung, dem Löten und Schweißen können feine luftgetragene Partikel entstehen. Je nach Material und Verfahren unterscheiden sich deren Zusammensetzung, Partikelgröße und mögliche Gesundheitsgefährdung. Im Arbeitsschutz wird zwischen einatembarem Staub (E-Staub) und alveolengängigem Staub (A-Staub) unterschieden. Letzterer umfasst besonders feine Partikel, die bis in die Lungenbläschen vordringen können.
Die TRGS 900 legt in Deutschland allgemeine Arbeitsplatzgrenzwerte für bestimmte Staubfraktionen fest (A-Staub = 1,25 mg/m³ und E-Staub = 10 mg/m³). Für Stoffe mit besonderen gefährlichen Eigenschaften können zusätzliche oder strengere Anforderungen gelten. Eine geeignete Filter- und Absauganlage erfasst die entstehenden Emissionen möglichst direkt am Entstehungsort und führt sie einer auf den jeweiligen Prozess abgestimmten Filtration zu. TBH bietet hierfür unterschiedliche Anlagenkonzepte für industrielle Fertigungsprozesse und sensible Produktionsumgebungen.
Anwendungen für die Feinstaubabsaugung im Überblick
Laserrauch
Feine Partikel und gasförmige Emissionen, die bei der Laserbearbeitung unterschiedlicher Materialien entstehen können.
Lötrauch
Partikel und gasförmige Stoffe aus Lötprozessen, beispielsweise beim Handlöten oder Wellenlöten in der Elektronikfertigung.
Schweißrauch
Partikelförmige Emissionen aus manuellen und automatisierten Schweißprozessen, abhängig von Werkstoff und Schweißverfahren.
Reinraum & Sauberraum
Partikelerfassung in sensiblen Fertigungsumgebungen mit besonderen Anforderungen an Luftreinheit und Kontaminationskontrolle.