Modulare Bauweise

Welche Vorteile bietet die modulare Bauweise?

Die modulare Bauweise funktioniert nach dem Baukastenprinzip und beschreibt eine Gliederung eines Ganzes in Teile, die als Module, Komponenten, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden. Sie verfügen über einheitliche Schnittstellen, was eine problemlose Kombination miteinander ermöglicht. Die Abhängigkeiten zwischen den Komponenten sind niedrig gehalten.

Bei TBH verfügen Filter- und Absauganlagen mit modularem Aufbau über ein Modul für den Motor, sowie den Deckel und mindestens ein Filtermodul. Mehrere Filtermodule können so nacheinander in eine Anlage eingebaut oder mit weiteren Modulen wie zum Beispiel Funkenlöschern ergänzt werden. Je nach Schadstoffen und Partikelkonzentration in der Luft ergänzen sich so die Filter, um gezielter auf die geforderten Prozesse eingestellt zu sein.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bei einem Filterwechsel nur der jeweils gesättigte Filter auszutauschen ist, ohne die Anlage vollständig auseinander zu nehmen. Optisch wirken die Anlagen ähnlich, verfügen jedoch über anders zusammengesetzte Module, die sie für verschiedene Prozesse eignungsfähig machen. Jede Anlage ist daher vielseitig einsetzbar. Die Module werden einzeln hergestellt und können bei Abruf einfach in eine bestellte Anlage wie gewünscht integriert werden. Dies ermöglicht einen flexiblen und schnellen Herstellungsprozess und somit kürzere Produktionszyklen.

Durch den vereinfachten Aufbau ist die Funktionsfähigkeit der Anlage stets gegeben. Wie bei speziellen Spielzeugsteinen sind einzelne Teile leicht und ohne Werkzeug austauschbar ohne die komplette Anlage auseinander bauen zu müssen. Es sind keine großartigen Schraub- und Ausbauarbeiten erforderlich. Nach dem Einbau von ersetzten Modulen ist kein Unterschied im Gegensatz zu vorher erkennbar und die Funktionalität somit vollständig gegeben. Komplexe Systeme erscheinen zudem leichter verständlich, da sie einfach aufgebaut sind. Auch das Nachrüsten mit einem Aktivkohle-Modul ist ohne weiteres möglich. Arbeitsprozesse sind schnelllebig. Der modulare Aufbau ermöglicht es, direkt, schnell und kostengünstig die Anlage an geänderte Anforderungen anzupassen.

Der Kunde hat eine geringe Wartezeit nach der Bestellung, da die Module lediglich zusammenzufügen sind. Im Gegensatz zum integralen Aufbau, bei der die Anlage erst komplett neu zu bauen ist, bringt dies somit eine große Zeitersparnis. Anlagen können zusätzlich leichter an die jeweiligen Prozesse angeglichen werden. Der flexible Aufbau ermöglicht es uns besser auf Kundenwünsche einzugehen. Durch individuelle Module werden zudem die Lager- und Produktionskosten reduziert.

Die Bauweise erleichtert zusätzlich die Fehleranalyse, da einzelne Module gezielt geprüft werden können. In baugleichen Serien ist die Reparatur kostengünstig, da die Module für alle Anlagen identisch sind. Bei einem modularisierten Aufbau werden Systeme aus Bauteilen entlang definierter Stellen zusammengesetzt. Die gegenteilige Bauweise ist ein integraler Aufbau, oder auch monolithisch (griechisch: monólithos – der Einstein) genannt. Dies kann sich auf reale oder immaterielle Objekte beziehen.