Investition Absauganlage

Warum in eine Absauganlage investieren?

Sie ist unsichtbar, schmeckt nicht, hat keinen Eigengeruch und ist nicht greifbar. Dennoch kann kein Lebewesen auf der Erde ohne sie existieren. Luft ist ein wichtiges Lebensmittel. Sie gelangt automatisch durch das Atmen in den Blutkreislauf zur Versorgung der Organe. Maximal 5 Minuten kann ein Mensch ohne Luft überleben. Während Essen eine bewusste Tätigkeit ist und jeder entscheiden kann, was auf den Tisch kommt, geschieht die Sauerstoffzufuhr unbewusst. Wie oft haben Sie sich bereits Gedanken gemacht, was Sie 12 – 18 Mal pro Minute in Ihren Körper lassen?

Die Schadstoffkonzentration steigt besonders in Fertigungsprozessen. Obwohl jeder menschliche Körper eigene Filter wie die Flimmerhärchen in der Luftröhre und den Bronchien, sowie der Lunge besitzt, können diese nur organische Stoffe abbauen. Industrien verarbeiten Metalle, die anorganisch und somit gefährlich sind, wenn Mitarbeiter deren Stäube einatmen. Aufgrund ihrer winzigen Partikelgröße von nur wenigen Mikrometern, sind sie für das menschliche Auge nahezu unsichtbar. Das führt zu einer Unterschätzung der Gefahr von Metallstaub und ähnlichen anorganischen Emissionen. Die Chancen schwerwiegende Krankheiten wie Lungenkrebs oder Allergien zu erhalten, steigen stark an. Lediglich eine Filter- und Absauganlage ist in der Lage diese Partikel zu filtern und die Mitarbeiter vor dem Einatmen kontaminierter Luft zu bewahren.

Eine Klimaanlage wirbelt die Partikel in der Luft lediglich auf, ähnlich wie bei einem Küchenmixer. Lüften führt zu einem Austausch zwischen der Raum- und Außenluft. In Großstädten liegen die Schadstoffwerte jedoch nah an den zulässigen Grenzwerten von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Außenluft ist stark belastet und bringt beim Lüften noch mehr Schadstoffe in den Raum. Eine Filter- und Absauganlage zieht die belastete Luft ein, was dazu führt, dass die Partikel auf den integrierten Filtern haften bleiben. Nach der Filtration gelangt nur die gereinigte Luft wieder zurück in den Raum.

Investieren Sie in die Zukunft

Langfristig gesehen arbeiten Mitarbeiter länger produktiv und effektiv, da sie weniger anfällig für Krankheiten sind, die durch Stäube in Fertigungsprozessen entstehen. Gesundheit und Sicherheit erscheinen auf den ersten Blick für viele Arbeitgeber nicht so gewinnbringend wie eine neue Fertigungsmaschine zu sein. Langfristig gesehen erweisen sie sich aber als äußerst wertvoll. Denn nur gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind motiviert, engagiert und leistungsfähig. Die besten Maschinen und Anlagen benötigen fachkundiges Wissen von Menschen, die sie bedienen. Eine Maschine kann weder Erfahrungen sammeln, noch ist sie im Stande eigenständig zu denken und zu Problemlösungen herangezogen zu werden.

Als ein rohstoffarmes Land ist es für Deutschland umso wichtiger, auf den Ideenreichtum der Menschen zu bauen. Bedingt durch den demografischen Wandel wird es in einigen Jahren mehr über 50-jährige Erwerbstätige und weniger unter 30-jährige Arbeitnehmer geben. Wenn die Menschen bis ins hohe Alter arbeiten sollen, muss heute schon dafür gesorgt werden, dass die älteren auch mit über 60 Jahren noch imstande und motiviert sind effektiv zu arbeiten. Das Humankapital ist ein essentieller Teil bei der Steigerung von Umsatz und Gewinn.

Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2006 hängt die dritthäufigste Krankheit mit der Atmung zusammen. Dadurch entstehen jährlich erhebliche Produktionsausfälle von 5,5 Milliarden Euro. Kleinstpartikel setzen sich in der Lunge ab und erschweren die Atmung. Luft ist oft als Allgemeingut angesehen, zu selten wird auf die Qualität geachtet. 2005 verursachte ein Tag Arbeitsausfall rund 90 Euro Produktionsausfallkosten in mittelständischen Betrieben. Das Vorbeugen von Krankheiten reduziert die Ausfallkosten. Wenn sich die Mitarbeiter geschätzt und wohl fühlen, sind sie zudem zufriedener und arbeiten effektiver. [1]

 

[1] Quelle: (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2007)