Schutz vor Aerosolen und Laserrauch

Verringert die Reinigungszeit der Anlage und die Häufigkeit der Filterwechsel

Die Aerosoleproblematik gab es schon vor der Coronapandemie. Patienten haben seitdem verstärkt Angst, sich gerade in Haut- und Zahnarztpraxen einer erhöhten Gefahr vor virenbelasteter Aerosolen und Laserrauch in der Luft auszusetzen. Ärzte stehen daher oft vor der Frage, wie sie den Patienten vermitteln können, dass diese Angst unbegründet ist. 

Die Antwort liefert nun die neue TBH Filter- und Absauganlage, die die Ansteckungsgefahren stark reduziert und schädliche Partikel direkt absaugt. Zusätzliche Sicherheit bietet der InLine-Patientenfilter, der als Vorfilter für die Anlage dient. Der InLine-Patientenfilter hat TBH speziell für den Einsatz in Arztpraxen entwickelt. Er bietet effizienten Schutz, da die virenbeladenen Aerosole direkt abgesaugt werden und gar nicht erst in den Raum gelangen, bietet er einen effizienteren Schutz als herkömmliche Absauganlagen.

Gefahren in Arztpraxen

Sprühnebel, Aerosole und Partikel entstehen durch beispielsweise Wasserkühlung hochtouriger Hand- und Winkelstücke und dem Einsatz maschineller Scaler. Zusätzlich entstehen bei Arbeiten mit Lasern Rauch und Gerüche, die schädlich sind. 

Papillomviren und multiresistente Erreger sind  beispielsweise bei der Entfernung von Warzen nachwiesen.

Praxispersonal atmet ohne Absaugung beispielsweise bis zu 4 Mikroliter Aerosole am Arbeitstag ein.

 

Feinpartikel beinhalten 8,8 mal mehr virale Kopien als grobe Partikel (>5µm).

Aktuelle Studien wie in New Scientist (2020) vermuten, dass eine Dosis von mindestens 500 – 2000 Virenerforderlich sind, um eine Sars-CoV-2- Infektion auszulösen.*

* Geddes L (2020) Does a high viral load or infectious dose make covid-19 worse? NewScientist, Magazine issue 3276, https://www.newscientist.com/article/2238819-does-a-high-viral-load-or-infectious-dose-make-covid-19-worse/https://www.erinbromage.com/post/the-risks-know-them-avoid-them

Wussten Sie schon,

dass auch Patienten ohne Symptome ansteckend sein können?

dass Patienten bereits im Schnitt ca. 2,5 Tage vor Symptombeginn infektiös sind?

Dass Papillomaviren und multiresistente Erreger im Laserrauch unter Entfernung von Warzen nachgewiesen sind?

Unterschiedliche Aerosol- und Partikelausstöße

Je lauter und mehr gesprochen, desto höher der Aerosolausstoß.

Auch bei Husten und Niesen stößt ein Mensch Aerosole und Partikel aus, die durch Luftströme, wie bei Bewegungen, zusätzlich aufgewirbelt werden.

Verteilung im Raum

Je länger und je mehr Personen in einem Raum sind, desto stärker können sich Partikel und virenbeladene Aerosole konzentrieren.

Daher absaugen, bevor sie sich im Raum verbreiten können.

 

Arbeitsausfall des Arztes und Praxisteams = Verdienstausfall und fortlaufende Mitarbeiterkosten.

Übliche Lösungen gegen Aerosole und Laserrauch

Patienten können ihren Mund-Nase-Schutz lediglich im Wartezimmer tragen, nicht jedoch während der zahnärztlichen Behandlung. Maßnahmen wie antiseptische Mundspülung, Respiratorhelme oder Raumlufttechnische Anlagen werden daher derzeit primär zum Schutz vor Aerosolen in Zahnarztpraxen eingesetzt. Die kontaminierte Luft bleibt jedoch im Raum.

Hautärzte, Peronal und Patienten tragen zwar die gesetzlich erforderlichen FFP2-Masken, und können diese auch problemlos während der Behandlung tragen, sie schützt aber nicht ausreichend. Eine Laserbehandlung setzt Rauch und Dämpfe frei, die schädliche Partikel beinhalten. Einen effektiven Schutz bieten nur Filter- und Absauganlagen mit dem InLine-Patientenfilter und dem bestätigten Hygienekonzept von TBH.

Schutzmaßnahmen

Alle Arbeitsschutzrichtlinien fordern erst absaugen, dann zur Ergänzung PSA = Persönliche Schutzausrüstung.

Nur eine Absaugung, mit geprüftem Abscheidegrad der HEPA-Filter nach EN 1822, garantiert optimalen Schutz für Patienten, medizinisches Personal und Arzt.

Bei Krankheitsausfall des Arztes oder den Assistierenden kann in der Praxis nicht effizient gearbeitet und die Praxis könnte sogar geschlossen werden:

vermeidbare Kosten!

Laut TRBA 250, DGUV Regel 109-002

 

Arbeitsschutzregeln fordern erst Absaugen, dann Schutzausrüstung tragen.

TBH Hygienekonzept

Die Mundhöhle des Patienten setzt potentiell infektiöse Aerosole und Partikel frei, die auch lungengängig sein können.

Nur die effektive Erfassung und Filterung in Kombination mit Reinigung und Desinfektion von Oberflächen schützt vor Verschleppung von Viren/Bakterien zwischen Patienten.

 

  • InLine-Patientenfilter nach jedem Patienten wechseln.
  • Das Schutzgitter nach jedem Patienten im Thermodesinfektor reinigen.
  • Die Absaughaube nach jedem Patienten per Wischdesinfektion mit Desinfektionstüchern reinigen.
  • Die Absaughaube am Ende des Arbeitstages im Thermodesinfektor reinigen.

Wechsel des InLine-Patientenfilters ist schnell und einfach

Das komplette Reinigungsvideo finden Sie hier

Geschichte eines Kunden

"Die COVID-19-Pandemie hat viele Veränderungen in unsere täglichen Abläufe an der Fakultät für Zahnchirurgie der Universität von Malta gebracht. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Fakultätsverwaltung damit begonnen, unsere Klinikprotokolle neu zu organisieren, um den Beginn der klinischen Sitzungen mit unseren Studenten vorzubereiten.

Eines unserer Hauptanliegen war, wie wir mögliche Expositionsrisiken für unsere Studenten, die sich in verschiedenen Ausbildungsstufen befinden, reduzieren können. Nach Diskussionen und Hinweisen der Gesundheitsbehörden führte die Fakultät die extraoralen TBH-Absauggeräte ein, die bei allen Aerosol-erzeugenden Verfahren verwendet werden sollten. Das Ziel war es, jegliches zurückbleibende Aerosol, das bei zahnärztlichen Eingriffen entsteht, an der Entstehungsstelle zu erfassen. Wir haben festgestellt, dass die Geräte auf verschiedenen Ebenen sehr effektiv sind - sie sind sehr leistungsstark, ohne jedoch übermäßigen Lärm zu erzeugen. Tatsächlich erzeugt ein Hochgeschwindigkeits-Handstück mehr Lärm als die TBH-Anlagen. Außerdem sind sie sehr einfach zu bedienen.

Ein weiterer Vorteil, den wir in den Kliniken beobachtet haben, war, dass die Anlage den Studenten geholfen hat, während den zahnärztlichen Eingriffen eine korrekte Körperhaltung beizubehalten, da die TBH-Absauganlage sie daran hindert, eine schlechte Körperhaltung einzunehmen. Patienten aller Altersgruppen stört die Anlage nicht und einige haben sogar angemerkt, dass sie sich dadurch sicherer fühlen. Die Zahnarzthelferinnen sind der Meinung, dass die Absauganlagen nicht nur den Studenten und Patienten Sicherheit bieten, sondern auch ihnen selbst, als erweiterte Mitglieder des zahnärztlichen Teams. Die Anlagen sind wartungsarm und lassen sich nach jedem Patienten leicht reinigen. Wöchentlich werden die Filter in der Anlage ausgetauscht, um eine maximale Effizienz zu gewährleisten.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir mit den TBH-Absauganlagen sehr zufrieden sind und sie in der Zahnklinik sehr empfehlen".

Prof Nikolai Attard || BChD., MSc. (Zahnärztliche Prothetik), PhD (TO) 
(Leiter der Abteilung für orale Rehabilitation und Gemeindepflege an der Fakultät für Zahnmedizin, Universität Malta)

Schritte für aerosol- und partikelfreie Luft in Arztpraxen

Übersicht der relevanten Schritte für eine sichere Behandlung

  • Stellen Sie die Absauganlage oder das Erfassungselement so nahe am Patienten bzw. der Behandlungsstelle wie möglich auf.
  • Platzieren Sie, wenn möglich, Leitelemente wie Plexiglasscheiben oder Wände, um den abzusaugenden Bereich zu begrenzen.
  • Verwenden Sie zum Wechsel der Filter eine ausreichende PSA.
  • Führen Sie den Filterwechsel nach Möglichkeit in einem separatem Raum durch.
  • Verwenden Sie beim Filterwechsel eine Einmalunterlage.
  • Packen Sie den gebrauchten Filter sofort in eine verschließbare Verpackung, wie eine Plastiktüte und verschließen Sie diese.
  • Halten Sie geeignete, Praxis und Krankenhaus übliche Reinigungsmittel, zum Säubern der Absauganlage und der Umgebung bereit.

FAQ InLine-Patientenfilter gegen Aerosole und Laserrauch

Ja, da das Coronavirus nach aktuellem Wissensstand eine Größe von max. 20-160nm hat und somit größer sind als Laserpartikel (>=10nm), für die unsere Anlagen derzeit hauptsächlich im Einsatz sind. TBH Filter- und Absauganlagen können Coronaviren effektiv absaugen und aus der Luft filtern. So können sich die Viren nicht über die Luft verteilen und auf Oberflächen absetzen, über die sich Personen indirekt mit dem SARS-CoV-2-Virus anstecken können.

H13-Filter von TBH bieten eine sichere, da nach DIN EN 1822 geprüfte, Qualität. Sie filtern 99,95% der schädlichen Partikel (0,1-0,3µm) und somit auch Coronaviren. Im Vergleich hält eine Maske der Klasse FFP3 nach DIN EN 149 lediglich 98%* dieser Partikeln (0,6µm) zurück. In den Empfehlungen der DGUV für den persönlichen Schutz steht daher eine Absaugung noch vor der geeigneten Schutzausrüstung. H13-Filter bieten somit einen ausreichenden Schutz. Sie weißen im Vergleich zum H14 Filter einen geringeren Druckverlust und damit eine bessere Energiebilanz und längere Lebensdauer auf.

*Quelle: Berner Safety

Ja. Bei den eingesetzten H13-Filtern beziehen sich die 99,95% Abscheideleistung auf Partikel der „most penetrating particle size“ (kurz MPPS, oder auf Deutsch „meistdurchdringende Partikelgröße). Das sind Partikel der Größenordnung 0,1 – 0,3µm. Sie stellen sozusagen den „worst case“ für die Abscheideleistung des Filters dar. Partikel, die sich außerhalb dieses Spektrums befinden, also größer oder kleiner sind, werden mittels verschiedener physikalischer Effekte von den Filtern (laut EN1822) zu 100% abgefangen.

Filterstandzeiten sind sehr stark vom Anwendungsfall abhängig und können daher nicht pauschal vorhergesagt werden. 

Generell erfolgt der Wechsel entsprechend der Filterzustandsanzeige am Gerät.

In Medizin/Dental/Ästhetik-Anwendungen müssen die Filter aufgrund der Bakterien/Keimbildung aber in jedem Fall spätestens in Intervallen ½-jährlich gewechselt werden. Unabhängig von der Filterstatusanzeige empfehlen wir folgende Filterwechselintervalle:

Intervall

 
Wöchentlich
Vorfiltermatte austauschen
Halbjährlich
Hauptfilter austauschen

 

Der Austausch erfolgt unabhängig von der Filterstatusanzeige aus folgenden Gründen:

Mögliche Kontamination der Filter mit Viren und das Wachstum von Pilzen und Bakterien auf der Oberfläche. Biologische Verunreinigung kann nicht über die Filteranzeige überwacht werden.

Sättigung der verbauten Aktivkohle mit Prozessgasen sowie deren Alterung (selbst bei geringem Schadstoffanteil). Diese kann nicht über die Filteranzeige überwacht werden.

Der InLine-Patientenfilter muss nach jedem Gebrauch gewechselt und entsorgt werden.

Gehen Sie für den Filterwechsel in einen anderen Raum und tragen Sie dabei eine ausreichende PSA. Verwenden Sie beim Filterwechsel eine Einmalunterlage. Packen Sie den gebrauchten Filter sofort in die mit der Anlage gelieferten luftdichten Spezialfolie und verschließen Sie diese.

Die Filter- und Absauganlagen sind nach §3 Art. 1 des MPG kein Medizinprodukt, da die Anlagen nicht mit dem Patienten in Berührung kommen. Sie saugen die Partikel aus der Umgebungsluft sicher ab und dienen somit primär dem Arbeits- statt Patientenschutz. Die Anlagen haben keinen therapeutischen Nutzen. Sie benötigen daher keine medizinische Zulassung nach der europäischen Norm DIN EN 60601-1.

Ja, wir haben einen Flyer für Sie vorbereitet. In diesem TBH schützt auch vor Corona PDF​​​​​​​ finden Sie alle Informationen dieser Seite. 

Die Absaugarme lassen sich einfach zerlegen und können anschließend in einer Wanne mit desinfizierende Reinigungslösung (Hinweise des Herstellers beachten) eingelegt werden. Nach kurzer Einwirkzeit die Arme mit einer Nylonbürste reinigen und anschließend desinfizieren (Scheuerdesinfektion).

Hier können Sie sich unser Video zur Reinigung des Absaugarms ansehen. 

U15-Filter (Abscheidegrad 99,9995) haben im Vergleich zu H13-Filter (Abscheidegrad 99,95) einen 3fachen Druckverlust und somit eine schwächere Absaugleistung der Anlage zur Folge. Wesentlich wichtiger als zwei Nachkommastellen beim Abscheidegrad ist jedoch die Erfassung der Aerosole/Partikel an der Entstehungsstelle, für die eine entsprechende Absaugleistung benötigt wird. Ein H13-Filter bietet daher mehr Sicherheit und mehr Effektivität über einen längeren Zeitraum gegen Viren, Bakterien und Aerosole als ein U15-Filter.

Für die Effizienz einer Absauganlage ist über die Filterleistung hinaus die richtige Erfassung am Entstehungsort am wichtigsten. Ist diese zu weit von der Quelle der Aerosolbildung entfernt, hilft auch kein hoher Abscheidegrad. Vergleichbar ist das mit einem Sieb, das nur das filtern kann, was hindurchgeht und nicht was daran vorbeiläuft. Da macht es keinen Unterschied, ob eine UV-C Licht-Lampe oder ein anderes antimikrobielles Gerät zusätzlich zur Absaugung verwendet wird. TBH Filter- und Absauganlagen verwenden einen H13-Filter der 99,95% der schwerstabscheidbaren Partikel im Spektrum 0,1µm – 0,3µm, sowie 100% bei größeren und kleineren Teilchen erreichen und bieten daher bereits den bestmöglichen Schutz – nicht nur gegen Partikel, sondern auch gegen Viren und Bakterien.

UV-C Licht-Lampen zur Ergänzung von Absauganlagen sind mit TBH-Filtern nicht notwendig. Für eine effiziente Absaugung ist die richtige Erfassung entscheidend.

Die Anlage wird einsatzfähig geliefert. Nach Installation des Absaugarms ist die Anlage betriebsbereit.

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Unsere Filter- und Absauganlagen sorgen für eine sichere Arbeitsumgebung und saubere Luft. Dabei legen wir großen Wert auf Ihre Gesundheit, die Umwelt und auch auf lange Maschinenlaufzeiten. 

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