Verwendung von reinraumtauglichen, kontaminationsarmen Werkstoffen und Materialien

Reinräume werden heute über die so genannten Reinraumklassen definiert. Die einzelnen Klassen beschreiben die maximal zulässige Konzentration an luftgetragenen Teilchen oder Keimen bzw. KBE (Kolonie bildende Einheiten) die in einem Reinraum nicht überschritten werden dürfen. Mit Hilfe genormter Messverfahren ist es heute möglich, diese Klassen zu kontrollieren. Damit ist die Luftqualität eine feste Größe, die die Wirkung von Maßnahmen zur Einhaltung der Luftqualität in Fertigungseinrichtungen dokumentiert.

Die Reinraumklassen beschreiben die maximal zulässige Konzentration an luftgetragenen Teilchen oder Keimen bzw. KBE (Kolonie bildende Einheiten) die in einem Reinraum nicht überschritten werden dürfen.
In der Tabelle sind die ISO-Reinraumklassen, die Anforderungen der EG-GMP bezüglich der Keimanzahl sowie der früher verwendete US Federal Standard 209E (hier in grau) dargestellt. Letztere ist seit 2001 nicht mehr gültig.