Schadstoffunterteilung

Durch unterschiedliche Prozesse werden am Arbeitsplatz viele verschiedene Schadstoffe frei. Eine übersichtliche Einteilung in Schadstoffklassen zeigt die Abbildung:

Das Schaubild zeigt verschiedene Schadstoffe sowie ihre Beschaffenheit.

Durch Mischung mit Gasen können auch Flüssigkeiten und Feststoffe in Form von Aerosolen als luftgetragene Schwebeteilchen auftreten. Umgangssprachlich werden sie als Dampf, Nebel oder Rauch bezeichnet. Aber auch Staubpartikel sind Schwebstoffe, die als Feinstaub oft Absetzzeiten von mehreren Stunden aufweisen.

Da Schadstoffe, die sich lange in der Luft befinden, insbesondere auch schädliche Gase, nicht oder kaum durch Absetzen abgeschieden werden, sind sie besonders gefährlich für Mensch, Umwelt und Maschine. Sie können sich weit verteilen und auch in großer Entfernung vom Produktionsort ihre schädlichen Wirkungen entfalten.

Bei vielen Arbeitsprozessen werden Staub, Rauch, Nebel oder Gase und Dämpfe freigesetzt, die nachweislich Arbeitsleistung und Gesundheit beeinträchtigen.

Nebeneffekte sind oft unbekannt

Die in einem Arbeitsverfahren eingesetzten Stoffe können in den meisten Fällen nicht zur alleinigen Beurteilung der Gefährdung herangezogen werden. Durch Zufuhr von Energie (z.B. Funkenflug) oder beim Zusammentreffen mit weiteren Stoffen (z.B. Verunreinigungen) kann es chemisch zu der Bildung anderer Stoffe kommen die ihrerseits eine schädliche Wirkung entfalten.

Datenbank über Gefahrenstoffe GESTIS-Stoffdatenbank