FP 200 ATEX-SERIE

Anwendung

Die FP 211 ATEX und FP 213 ATEX sind mit abreinigbaren antistatischen Filterpatronen ausgestattet, die es ermöglichen die Filter durch Druckluftstöße wieder von der Belegung mit Staub zu befreien. Die Geräte sind somit besonders gut geeignet für Anwendungsfälle in denen große Mengen trockenen, brennbaren Staubs mit einer Mindestzündenergie von >3mJ abgesaugt werden und erreichen im Vergleich zu Anlagen mit Sättigungsfilter enorm hohe Standzeiten.

Die Anlagen erfüllen die Anforderungen der ATEX Richtlinie (EX II 2/- Dc IIIC T100oC) und sind geeignet für die Absaugung aus einer Zone 21, wobei die Anlagen außerhalb einer Zone aufzustellen sind. Die Eignung für den jeweiligen Anwendungsfall hängt vom abzusaugenden Stoff ab und muss individuell betrachtet werden. In entsprechenden Fällen kann zudem der Einsatz bei Mindestzündenergien von < 3mJ geprüft werden.

Anwendungsgebiete

  • Laserbearbeitung (teilweise in Verbindung mit Precoatierung)
  • Mechanische Bearbeitung (Schleifen, Entgraten, Fräsen, Bohren, Schneiden)
  • Umfüllarbeiten, Verpackungsvorgänge, Zuführ- / Förderprozesse

Funktionsprinzip

Die schadstoffhaltige Luft bestehend aus brennbaren Stäuben wird von der Erfassungseinrichtung (Absaughaube, Absaugarm, Schlauch o.ä.) erfasst und direkt oder mittels einer geerdeten Rohrleitung oder eines flexiblen Schlauchs in das Filtergerät geleitet. Dort werden die Staubpartikel mittels einer abreinigbaren antistatischen Filterpatrone ausgefiltert. Die Abreinigung der Filterpatrone erfolgt mit Hilfe einer automatischen Abreinigung. Die abgereinigten Staubpartikel werden in einem Staubsammelbehälter aufgefangen und können leicht entsorgt werden. Durch das einlegen eines Staubbeutels bei Bedarf auch kontaminationsarm. Anschließend wird die gereinigte Luft durch einen Partikelfilter geleitet, der eine weitere Sicherheitsstufe darstellt und je nach Anwendungsfall wieder zurück in den Arbeitsraum oder ins Freie geleitet.